Tagung der Haase-Partner 2026

Auch in diesem Jahr durften wir unsere Partnerbetriebe wieder zu unserer traditionellen Haase-Partnertagung in Großröhrsdorf begrüßen. Die zweitägige Veranstaltung bot erneut eine abwechslungsreiche Mischung aus fachlichem Austausch, aktuellen Informationen, Einblicken in unser Unternehmen und gemeinsamen Erlebnissen.

Nach der Begrüßung startete das fachliche Programm mit einem Vortrag von Herrn Thomas Uber vom BBS – Bundesverband Energie Anlagen Sicherheit e. V.. Dabei standen aktuelle Themen und Entwicklungen rund um Tankanlagen und deren Sicherheit im Mittelpunkt, natürlich besonders im Zusammenhang mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG).

Ein fester Bestandteil der Tagung ist der Blick hinter die Kulissen von Haase. Bei dem Rundgang durch die Fertigung konnten sich unsere Partner direkt vor Ort ein Bild von den einzelnen Schritten bei der Herstellung unserer GFK-Produkte machen. Der persönliche Austausch mit unseren Mitarbeitern bot dabei auch Gelegenheit, Fragen aus der täglichen Praxis zu besprechen und Erfahrungen miteinander zu teilen.

Im Anschluss informierten wir unsere Partner über die Entwicklung der Haase Tank GmbH im Jahr 2025 und im ersten Halbjahr 2026. Neben aktuellen Unternehmenszahlen und Entwicklungen standen dabei natürlich auch unsere Produkte, Projekte und die weitere Ausrichtung von Haase im Mittelpunkt.

Nach dem offiziellen Teil ging es gemeinsam ins Hotel. Bei einem gemütlichen Abendessen blieb anschließend ausreichend Zeit für persönliche Gespräche, Erfahrungsaustausch und das gesellige Beisammensein. Gerade dieser direkte Austausch ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Partnertagung – denn eine erfolgreiche Partnerschaft lebt nicht nur von gemeinsamen Projekten, sondern besonders vom persönlichen Kontakt.

Dresden aus einer besonderen Perspektive

Am Freitag stand dann das gemeinsame Ausflugsprogramm auf dem Plan. Dabei ging es unter anderem mit den beiden Dresdner Bergbahnen – der Standseilbahn und der Schwebebahn – hoch hinaus. Dabei konnten wir eine ganz besondere Perspektive auf Dresden und das Elbtal erleben. So verband auch der zweite Tag wieder gemeinsame Erlebnisse und interessante Gespräche – bevor wir unsere Partner schließlich verabschieden mussten.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die offenen Gespräche, den unentbehrlichen Erfahrungsaustausch und die angenehme gemeinsame Zeit. Unsere Partnertagung war auch in diesem Jahr die beste Gelegenheit, den persönlichen Kontakt zu unseren Partnerbetrieben zu pflegen und gemeinsam nach vorn zu schauen.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Haase-Partnertagung 2027!

Heizen mit erneuerbaren Flüssigbrennstoffen: UNITI begrüßt Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz

Die Bundesregierung hat ihre Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) beschlossen und damit einen grundlegenden Kurswechsel in der Wärmepolitik eingeleitet. Das bisherige „Heizungsgesetz“ soll abgeschafft und die starre 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien gestrichen werden. Künftig sollen Eigentümerinnen und Eigentümer beim Heizungstausch wieder frei über die für sie passende Technologie entscheiden können. Für den Gebäudebestand eröffnet dies neue Perspektiven für den Einsatz erneuerbarer Flüssigbrennstoffe.
Der UNITI Bundesverband EnergieMittelstand e.V. begrüßt diese Neuausrichtung ausdrücklich. „Die Abkehr von pauschalen Vorgaben und der Verzicht auf die starre 65-Prozent-Regel sind ein wichtiges Signal für mehr Praxisnähe und Technologieoffenheit im Wärmemarkt“, erklärt Dirk Arne Kuhrt, Geschäftsführer Wärmemarkt bei UNITI. „Die vorgeschlagenen Regelungen geben Hauseigentümern wieder mehr Entscheidungsspielraum – und sie erkennen explizit die Potenziale erneuerbarer Flüssigbrennstoffe an.“
Erneuerbare Flüssigbrennstoffe als CO2-neutrale Wärmeversorgung
Dem Eckpunktepapier zufolge können Gas- und Ölheizungen künftig weiter eingebaut werden, sofern sie einen wachsenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen („Bio-Treppe“). Ab 2029 ist ein Mindestanteil von 10 Prozent vorgesehen, der bis 2040 in weiteren Schritten ansteigt. Damit wird der Transformationspfad klar definiert, ohne funktionierende Heizsysteme vorzeitig außer Betrieb zu setzen. „Aktuell gibt es in Deutschland über 5 Mio. Ölheizungen im Gebäudebestand. Besonders in ländlichen Regionen brauchen wir für diese Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig und technisch umsetzbar sind. Die Beimischung erneuerbarer Flüssigbrennstoffe in steigenden Anteilen ermöglicht deutliche CO₂-Minderungen, ohne dass Millionen Haushalte einen aufwendigeren Systemwechsel bei ihrer Heizungsanlage durchführen müssen“, so Kuhrt.
Grünheizölquote nimmt Inverkehrbringer in die Verantwortung
Die vorgesehenen Bio-Anteile sollen nicht durch einzelne Verbraucher sichergestellt werden, sondern über eine Grün-Quote, die die Brennstoffinverkehrbringer in die Pflicht nimmt. Damit wird der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe systematisch im Markt erhöht. „Als Branche sind wir bereit, unseren Beitrag zu leisten. Die Grünheizölquote schafft einen klaren Rahmen für den Hochlauf erneuerbarer Flüssigbrennstoffe. Das ist ein marktwirtschaftlicher und planbarer Ansatz, den wir bereits seit Längerem fordern“, betont Kuhrt.
Planungssicherheit für Eigentümer und Mittelstand
Mit der Streichung der 65-Prozent-Vorgabe und dem Verzicht auf pauschale Betriebsverbote wird ein zentraler Konflikt im Wärmemarkt entschärft. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer hatten Investitionen zurückgestellt, weil Unsicherheit über die regulatorischen Vorgaben bestand.
„Investitionen in moderne Heiztechnik brauchen Vertrauen und verlässliche Rahmenbedingungen. Die neuen Eckpunkte schaffen hierfür bessere Voraussetzungen, für Eigentümer ebenso wie für den mittelständischen Energiehandel“, so Kuhrt.

Das vollständige Eckpunktepapier zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) finden Sie hier.

(Stand 13.03.2026)


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